Ist Reinstwasser der Schlüssel zu Ihrem experimentellen Erfolg?

Reinstwasser sorgt für zuverlässige Ergebnisse

Jeden Tag nutzen Wissenschaftler auf der ganzen Welt Wasser für unzählige Zwecke. Die Qualität dieses Reagenzes ist zu wichtig, um sie zu ignorieren - denn Verunreinigungen im und unterschiedliche Qualitäten von Laborwasser gefährden zu viele Ergebnisse. 

Ultrapure-water-reagent-contaminationWas ist in Ihrem Laborwasser?

Laut Schätzungen verbraucht ein typisches Labor etwa fünf Mal so viel Wasser wie ein Bürogebäude in vergleichbarer Größe – etwa 35 Millionen Liter pro Jahr. 

Aber wie viel wissen Sie tatsächlich über das Wasser, das Sie für Ihre Experimente verwenden?

Diese zwei wesentlichen Fakten sollten Sie beachten:

Wasser enthält eine Vielzahl von Verunreinigungen

Aufgrund seiner fantastischen Lösungseigenschaften vermischt sich Wasser mit einer Vielzahl von Substanzen und löst diese auf – d.h. das Speisewasser für Laborwasser enthält viele verschiedene Verunreinigungen. Selbst Spuren von Verunreinigungen können zahlreiche wissenschaftliche Anwendungen beeinflussen – und damit Ihre Ergebnisse beeinträchtigen. 

Die Speisewasser-Zusammensetzung variiert

Trinkwasser muss den örtlichen Vorschriften entsprechen und die Klarheit, der Geschmack und der Geruch müssen akzeptabel sein. Dazu wird Wasser aus natürlichen Quellen wie Stauseen, Flüssen oder unterirdischen Grundwasserleitern durch eine Reihe von Verfahren behandelt, die sich je nach Wasserquelle, lokalen und nationalen Vorschriften und der Wahl der Technologien voneinander unterscheiden. Aus diesen Gründen variiert die Zusammensetzung von Labor-Speisewasser von einem Ort zum anderen stark  – und sie kann sich sogar von Jahreszeit zu Jahreszeit ändern. Wasser ist eine Ursache für Veränderungen in Ihren Experimenten, die Sie nicht ignorieren können.

Warum sollten Sie sich Sorgen über Verunreinigungen in Ihrem Laborwasser machen?

Wir wissen, dass Sie als Wissenschaftler auf zuverlässige und genaue Ergebnisse aus Ihren Experimenten angewiesen sind. Und wie Sie wissen, hängen valide Daten stark von der Qualität Ihrer Reagenzien ab.

Es ist ganz einfach. Schlechte Reagenzien rein = schlechte Ergebnisse raus

Sie würden nicht auf die Idee kommen, mit einem minderwertigen Enzym oder chemischen Reagenz die Kosten zu senken – es lohnt sich einfach nicht, durch fehlgeschlagene Experimente oder nicht reproduzierbare Ergebnisse Zeit zu verlieren und frustriert zu werden. 

Nicht anders verhält es sich mit Laborwasser, dieser häufig verwendeten Substanz, die so vielen wissenschaftlichen und medizinischen Anwendungen zugrunde liegt. Die Verwendung von Wasser mit dem richtigen Reinheitsgrad ist eine einfache Maßnahme, um konsistente und genaue Ergebnisse zu erzielen.

Was ist Reinstwasser und wofür wird es verwendet?

Reinstwasser, auch bekannt als Wasser vom Typ 1+, erreicht den theoretisch idealen Reinheitsgrad mit einem spezifischen Widerstand von 18,2 MΩ cm, einem TOC-Gehalt <5 ppb und einer Bakterienzahl von <1 KBE/ml. Endotoxine werden ebenfalls entfernt und als solches enthält Typ 1+ Reinstwasser typischerweise <0,03 EU/ml, wobei Nukleasen und Proteasen nicht nachweisbar sind.

Als Typ 1 Reinstwasser bezeichnet wird Wasser mit >18.0 MΩ cm, <10 ppb TOC, einer Bakterienzahl <1 KBE/ml und <0,03 EU/ml.

Reinstwasser in den Qualitäten Typ 1+ und Typ 1 ist ein wichtiges und kritisches Reagenz, das in vielen hochsensiblen wissenschaftlichen Anwendungen wie HPLC, LC-MS, GC-MS, GFAAS, PCR und Säugetierzellkulturen sowie in klinischen Analysatoren eingesetzt wird.

Wie wissen Sie, wann Sie Reinstwasser verwenden müssen? 

Es ist offensichtlich, dass unterschiedliche Techniken unterschiedliche Wasserreinheitsgrade erfordern. Sie brauchen also kein Reinstwasser zum Waschen Ihrer Glasgeräte zu verwenden, aber für hochempfindliche Analysetechniken wie HPLC ist es unerlässlich, wo bereits geringe Verunreinigungen Experimente ruinieren können.

Welche Grenzen gelten für welche Anwendungen? Wie wird Laborwasser in verschiedene Klassen oder Typen eingeteilt?

Es gibt mehrere Parameter, mit denen verschiedene Eigenschaften von Wasser gemessen werden können, um seine Qualität zu beurteilen. Und weltweit haben internationale Gremien Standards für die Laborwasserqualität in allen Branchen erstellt. Einige Laboratorien übernehmen auch Standards, die in der europäischen, amerikanischen oder japanischen Pharmakopöe festgelegt sind.

Wir wissen, dass es schwierig sein kann, die beste Wasserreinheit für eine Vielzahl von spezifischen Anwendungen zu ermitteln  – zu weit zu gehen führt zu unnötigen Kosten, nicht weit genug zu gehen wird Ihre Ergebnisse gefährden.

Die Wahl der Wasserqualität nach ELGA – so einfach wie I, II, IIIWhitepaper: Wie Sie die optimale Laborwasser-Anlage auswählen

Unsere Laborwasser-Experten haben also die harte Arbeit für Sie erledigt! In unserem jüngsten Whitepaper haben wir ein einfach zu verwendendes System entwickelt, das die Reinheit von Wasser in breite Typen einteilt, sowie eine detailliertere Liste der gebräuchlichen Anwendungen und die erforderliche Wasserreinheit erstellt. 

Zusammen hilft Ihnen dies, Ihre Anwendung schnell mit der empfohlenen Wasserreinheit abzugleichen – und sichert Ihren Experimenten die besten Erfolgschancen zu den wirtschaftlichsten Kosten. 

Zuverlässige Versorgung Ihres Labors mit Reinstwasser

In unserem Whitepaper teilen wir auch das ELGA Expertenwissen über Reinstwasser, das wir seit den 1950er Jahren aus der Etnwicklung zukunftsweisender Technologien zur Wasseraufbereitung gewonnen haben. Wir untersuchen die unterschiedlichen Reinheitsgrade - von Reinstwasser bis hin zu CLRW-Wasser - und zeigen auf, woran Sie bei der Auswahl einer  optimalen Laborwasseranlage für Ihre Zwecke denken sollten.

Sie erfahren:

  • Wie die Reinheit von Wasser definiert und gemessen wird
  • Welche Wasser-Qualitäten Sie für Ihre Anwendungen benötigen
  • Wie Sie das beste Laborwassersystem für Ihre Bedürfnisse auswählen

 

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